„Nobody is perfect“

von Jens Faber-Neuling

„Nobody is perfect“ Es soll wohl auch nicht so sein. Das Leben ist das Leben, Perfektion möchte der Verstand, die Kontrolle übernehmen, alles berechnen um den Überblick zu behalten.

Doch die Evolution hat kein Ziel im herkömmlichen Sinne, was wir absehen können. Sie entwickelt sich einfach weiter in etwas, was nicht logisch sein muss. Die Giraffe würde sich auch mit einem kürzenren Hals etwas zu essen besorgen?. Ein Zufall? Die Launen der Evolution, der Natur, unser Verstand versteht diese Entwicklung wohl mit seiner Art der Logik noch nicht.

Nicht jeder technische Fortschritt ist ein Fortschritt für das Menschsein.

„Das Bessere ist der Feind des Guten“ Voltaire

Es gibt keine geraden Linien in der Natur. Es passiert alles am und im Fluss des Lebens, mit all seinen Abzweigungen, mal breiter, mal enger und ab und zu vielleicht ein Absturz mit und durch den Wasserfall.

Für alle Richtunge ist das Leben offen und alles ist möglich. So sagt es auch die Quantenphysik.

Das zielgerichtete durchgeplante -hinter-noch- größeren-Zielen-Gehechel, um diese dann zu verwalten und wieder größere kontrollierbare Ziele auszurufen, versprüht größtenteils im Menschn nur Leere.

Und wenn alles vermaschiniert ist, verabschiedet sich das Menschsein vom Menschen. So der Eindruck und das Empfinden vieler Menschen.

Unperfekt ist sexy.

In einer polaren Welt wird es auch keine hunderprozentige Gleichschaltung geben, da die Wesenskerne individuell verschieden sind und wir alle im Dualismus leben.

In vielen Gespräche höre ich es immer heraus, was für ein Druck aufgebaut wird um Pläne, Lebenswege getaktet anzugehen und durchzuziehen mit den verschiedenen Motivationsarten, der Angst und Belohnung. Ob für das eigene Leben geplant, oder für die eigenen Kinder schon auf Jahre durchgerechnet und auf den Weg gebracht.

Diese Kinder sind nicht wirklich glücklich, denn sie wissen nicht was SIE, wirklich, wirklich wollen, möchten und brauchen um ein zufriedenen, erfülltes Leben zu führen.

Lassen wir doch einfach Ihr Potential zur Entfaltung kommen! Und ja, Kinder zerstören nach dem Bau ihre Sandburg wieder. Es geht um das Gestalten und nicht, wie Erwachsene die Burg dann über Jahre verwalten und optimieren.

Höher, schneller und weiter bedeutet immer, wir schauen nur auf uns selbst und entwickeln unseren Egoanteil nur weiter aus, mit narzistischen Zügen, auch wenn die Gesellschaft nach Außen tollerant und bunt, regenbogenfarbig versucht zu wirken.

„Bloß nicht abweichen von der Norm, denn was sollen die Anderen denken.“

Sogenannte Sicherheit und Kontrolle büßt immer Nähe ein, die wir als Mensch brauchen um Mensch zu sein.

Individualität fürdern statt Gleichschaltung.

Wir werden weiter Signale empfangen, die uns das aufzeigen. Sinnhaft für das MenschSein wäre es, wenn wir diese auch verstehen.

Zuversicht dessen ist in meinem Herzen.

Jens Faber-Neuling, 1968 in Koblenz am Rhein geboren, lebt mit seiner Familie in Bad Vilbel.

Autor, Redakteur, Coach und Trainer, Gründer des GIE-Institut für Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung. Schreibt Lyrik, Aphorismen, Texte, Essays, Artikel und Sach- u. Fachbücher für Themen wie Potentialentschaltung und Bewusstseinserweiterung. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Einzeltitel – Bücher.

Bücher: „Mittendrin ist nicht genug“, „Glück ist eine Entscheidung“, „Nutze Deine Kraftquellen“ „In Liebe zur Liebe“ erschienen im Wiesenburg Verlag




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