Weltwirtschaftskrise einst und Ausblick auf heute

Eine Trilogie von Bernhard Horwatitsch – Gesellschaft

2.Teil

Weltwirtschaftskrise einst und Ausblick auf heute

Die auch als Lange Depression bezeichnete Weltwirtschaftskrise in den Jahren 1873–1896 verursachte einen raschen Einbruch zahlreicher Finanzmärkte, zuerst in Wien, dann weltweit. Die Baisse (der Begriff Bullenmarkt oder Hausse frz. für „Anstieg“, und Bärenmarkt oder Baisse für anhaltend sinkende Kurse)  leitete eine bis 1879 dauernde scharfe Zäsur ein, die für anhaltend steigende Kurse sorgte, und so den Übergang vom Freihandel zum Schutzzoll in den meisten Staaten (Ausnahmen waren Großbritannien, Dänemark und die Niederlande, deren Produktivkräfte die nationale Gegenwehr erst erzeugten) markierte. In den frühen 1880er Jahren hielt sich eine aufsteigende Tendenz, ehe erneut eine heftige zweite, bis 1886 dauernde Krise einsetzte. Eine weitere Abfolge von Auf- und nochmals leichtem Abschwung nach dem Zusammenbruch der Barings Bank 1890 geschah bis 1896. Der Boom der Weltwirtschaft blieb nach diesen hektischen Abfolgen von Krise und Wachstum ungebrochen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914. 

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 beendete die Epoche des klassischen Imperialismus hin zum Nationalsozialismus bzw. Staatsinterventionismus.

Im Rahmen der langen Depression war die logische historische Folge der 1. Weltkrieg, vor allem der von vielen Autoren (u.a. Rosa Luxemburg und R. Hilferding) vorausgesagte Konflikt zwischen England und Deutschland.

Die empirische Struktur des Imperialismus beinhaltet auch die großen Revolutionen (z. B. mexikanische von 1910 und die russische von 1905, aber auch die jungtürkische Revolution im osmanischen Reich).

Die Krise der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts brach nicht im Zentrum des Weltkapitalismus aus (London), sondern an der Peripherie in Wien. Dann griff sie über auf New York. In beiden Fällen handelte es sich im weitesten Sinne um einen Börsencrash. Es entstand ein Industriekapitalismus. Bekannt ist der Ausbau der Eisenbahn. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass die Eisenbahn von herausragender kriegsstrategischer Bedeutung im deutsch-französischen Krieg und im 1. WK war, der solche Kapitalmengen erforderte, dass ein einzelner Unternehmer nicht mehr in der Lage war, diese aufzubringen. Dadurch gründeten sich Kartelle und Trusts. Die Krise ist daher typisch für den Liberalismus, den Freihandel, der hiermit obsolet wurde. Die Auswirkungen der langen Depression waren eine Deflation, ein Verfall der Preise und ein damit verbundener Verlust an Profit. Trusts und Kartelle sind Unternehmensformen, die Produktionsmittel, Löhne, Gehälter und Absatz unter einem Dach haben, z.B. das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat (RWKS), das von Hugo Stinnes geleitet wurde und später von seinem zweitältesten Sohn Hermann Stinnes an die Wand gefahren wurde (vor allem wegen der Besetzung des Ruhrgebietes 1921, die ja Ursache der deutschen Hyperinflation war). Das hinderte Stinnes nicht daran, Hitler und seine Partei mit 3 Millionen Reichsmark zu finanzieren und damit an die Macht zu bringen. Und es hinderte die Bonner Republik (nach WKII) nicht daran, diesen Hermann Stinnes zum Repräsentanten des Stifterverbandes der Industrie zu ernennen.

Ausgangspunkt des Imperialismus war der tendenzielle Fall der Profitrate, weil der Mehrwert im Verhältnis zum Vorjahr sank. Immer mehr konstantes Kapital wurde auf Kosten des variablen Kapitals benötigt. Es entstand eine neue ökonomische Struktur des Monopol- bzw. Oligopolkapitalismus. Hohe Kapitalkonzentrationen entstanden, die es in der liberalen Epoche so nicht gab. Es entstehen neue Unternehmensformen, Kapitalunternehmen werden zu dem, was man heute multinationale Konzerne nennen würde, Trusts mit Monopolstellung (z. B. IG Farben). Kartelle teilen sich den Markt auf. Syndikate entstehen. Es kommt in der Folge zu einer Trennung zwischen dem Eigentümer (Aktionäre) und dem Verfüger über Eigentum (Manager).

Die Zirkulation hochkonzentrierten Kapitals führt eine Marktmacht aus.

In diesem historischen Rahmen verändert sich auch zunehmend das Menschenbild. Nietzsches Wille zur Macht entsteht. Alle Geschichte ist eine Geschichte der Macht weiß es Max Weber. Max Weber, jüngster der drei Gründerväter der deutschen Soziologie (neben Tönnies und Simmel) beschrieb die Soziologie als „Wissenschaft“, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will“.

Es kommt historisch durch die Krise des Liberalismus auch zum Verlust von Ideen. Verlust der Idee des Weltbürgertums, angelegt in der Schrift „zum ewigen Frieden“ von Immanuel Kant. Es zeigen sich die Grenzen der Humanität.

„Ist eine Erscheinung der Freiheit zerstört, ist die Freiheit überhaupt zerstört.“ (Karl Marx).

Der Austausch von Waren wird in Regie genommen. Und die Ökonomie des Adam Smith gibt es nicht mehr oder nur noch rudimentär.

Der Freiheitsbegriff, der dem heutigen Verständnis zugrunde liegt, wurde im Zeitalter der Aufklärung entwickelt. John Locke postulierte Leben, Freiheit und Eigentum als unveräußerliche Rechte des Bürgers. In Two Treatises of Government (1690) erklärt er den Naturzustand für den Zustand vollkommener Freiheit, innerhalb der Grenzen des Naturgesetzes seine Handlungen zu lenken und über seinen Besitz und seine Person zu verfügen, wie es einem am besten scheint – ohne jemandes Erlaubnis einzuholen und ohne von dem Willen eines anderen abhängig zu sein.

Wie eine Schafherde, dicht an dicht, drängen die Arbeiter aus der U-Bahn in die Fabrik. Einer von ihnen ist Charlie, der Tramp. In der Fabrik sind absurde Maschinen zu bedienen und ständig überwacht der Fabrikdirektor mit Kameras und Bildschirmen die Tätigkeit seiner Mitarbeiter. Charlie arbeitet in der Fließbandfertigung, er schraubt und schraubt und schraubt.

Der Fordismus (von Antonie Gramsci geprägter Begriff) basiert auf stark standardisierter Massenproduktion und -konsumtion von Konsumgütern, mit Hilfe hoch spezialisierter, monofunktionaler Maschinen, Fließbandfertigung, dem Taylorismus, durch den eine Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitern und Unternehmern angestrebt wird.

Die Idee des freien Menschen geht zugrunde, es entwickelt sich eine Apologie des Krieges. Der Mensch wird berechnet, wie eine lebendige Maschine die der toten Maschine eingepasst wird. Der Film Modern Times von Charlie Chaplin ist künstlerisches Äquivalent dieses Zerfalls der Idee der menschlichen Freiheit.

Es entstehen der Taylorismus (als Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen) und der Fordismus.

Es kommt zur Rationalisierung des Menschen. In der ersten industriellen Revolution kommt es zu einer massiven Zunahme an Erfindungen. Es entstehen zunächst kleinere Maschinen, Modifizierungen der Handarbeit. Bei der zweiten Welle der industriellen Revolution wird Wissenschaft zur Produktivkraft. Spezialisierung der Wissenschaftler von Nahrungsherstellung bis zur technischen Veränderung der Welt verursacht einen Umbau der Universitäten. Wissenschaft wird zunehmend in Technik übersetzt. Fachwissenschaftler entstehen, die nicht mehr über die Welt nachdenken. Der „Fachidiot“ tritt auf. Virtuos in ihrem Fach, aber ohne einen Überblick über das Ganze.

„Die ‚invisible hand‘ hatte, schon im 17. Jahrhundert, eine Fortschrittsgarantie symbolisiert. Nachdem sie zunehmend unter Arthrose zu leiden begann, übernahm das Desiderat des wirtschaftlichen Wachstums selbst diese Funktion. […] Den Politikern und der öffentlichen Meinung wird folglich suggeriert, Wirtschaftswachstum sei notwendig, sei eine Bedingung gesellschaftlicher Stabilität.“ – Niklas Luhmann, Die Wirtschaft der Gesellschaft, 1988, Kapitel 3.IV

Der Staat im Verhältnis zur Ökonomie

Hochkonzentriertes Kapital übt nun Macht aus, es kommt zur Politisierung der Ökonomie. An die Stelle der „invisible hand“ von Adam Smith tritt nun der Staat. Die Ökonomie steuert sich nicht mehr selbst, sondern der Staat steuert sie. Oder genauer „die Staaten“ – kosmopolitische Ökonomie.

Die Idee der Nation wird auf den Nationalismus reduziert, es gibt kein Weltbürgertum mehr, sondern jeder (Staat) kämpft gegen jeden (Staat). Die Folge: Krieg. Die Apologie des Krieges nimmt ihren Lauf.

Selbst Thomas Mann in seinen „unzeitgemäßen Betrachtungen“ verteidigt den Krieg gegen das Pathos des Friedens, er sieht sogar den Kriegsveteran als nichts Schlimmes, denn es gäbe ja gute Prothesen, und seien auch die Kriegsversehrten ganz glücklich, lachen und essen…

Der nun auf den Plan tretende Imperialismus eint die Welt noch mehr als zuvor (im negativen Sinne). Im Rahmen der Kolonialisierung (Afrika, Zentralamerika) wird die Welt in die Weltökonomie integriert.

Was aber wird aus dem Individuum? Es ist kein freies Individuum mehr, sondern ein biologisches Individuum. Wirtschaft wird zur Volkswirtschaft. Der Einzelne wird reduziert auf seine Bedürfnisnatur. Freiheit, Gleichheit und Eigentum durch eigene Arbeit als bürgerliche Ideen der Vernunft werden endgültig ad acta gelegt. Es kommt zum Bruch mit den früheren Nationalökonomen.

„Der Mensch ist frei geborgen, aber überall liegt er in Ketten.“ (Rousseau)

Die bürgerliche Utopie der Freiheit des Menschen wird zerstört.

Damit setzt sich der Imperialismus gegen die bürgerlichen Träume von Freiheit und Gleichheit durch, in dem er eine Geschichte des Krieges und der Macht zu schreiben beginnt.

Der Imperialismus ist dahingehend unutopisch und unideologisch. Immanuel Kant gilt fürderhin als undeutsch.

Der einzelne ist nicht mehr frei, sondern er opfert sich im Krieg auf den Schlachtfelder für das Volk. Das Ganze regiert über den Einzelnen.

Haben die früheren Kolonien zu Anfang als Rohstoffquelle und Absatzmarkt gedient, entsteht nun ein Kapitalexportkapitalismus. Die Krise der fallenden Profitrate durch den Mangel an variablem Kapital fordert mehr Lohnarbeiter. Diese findet man in den Kolonien. Dort herrscht noch Subsistenzwirtschaft (Selbstversorgung) und Naturalienhandel. Einfache Tauschformen sind dort die Regel. Durch Kapitalexport in diese Länder entsteht dort neues Proletariat.

Und hier setzen auch die ersten Theorien zum klassischen Imperialismus an: John A. Hobson schreibt ein Standardwerk zum Imperialismus im Jahre 1902, von dem sich später auch Lenin hauptsächlich bedienen wird.

Die „Vermachtung der Märkte“ führt zu einer neuen ökonomischen Interessenslage. Organisationen großen Stils entstehen, auch Parteien (Gründung der Sozialdemokratie), die Internationale (Arbeiterbewegung). Der Staat fördert die Kartellbildung, es entstehen Schutzzölle zur Abgrenzung gegen andere Staaten.

Weltnatur und gesellschaftliche Natur treten auseinander. Die Soziologie wird zur Wissenschaft. Und damit das Handeln des Menschen verwissenschaftlicht und erklärbar. Aber es ist eine „List der Vernunft“, denn das bewusstlose Allgemeine ist zwar vernünftig, aber die Verhältnisse herrschen nun über den Menschen und die Dinge werden übersinnlich. Die Ware bekommt ihren Fetischcharakter. Das Kapital wird zum automatischen Subjekt (unendliche Vervielfältigung).

Das Handeln des Einzelnen wird reduziert zur wissenschaftlich und technisch erklärbaren Hülle der Vernunft. Der Mensch ist also damit nicht mehr frei, oder nur noch als biologisch technisches Wesen im Ganzen. Der Imperialismus schließt die Akte der Epoche der Aufklärung, indem er gesellschaftliche Verhältnisse zur Natur erklärt. Die zweite Natur erscheint als Naturgesetz, obwohl es auf unserem bewusstlosen Handeln beruht, auf unserer „Naturwüchsigkeit“.

Der Mensch wird in der Folge beherrschbar. Man kann ihn eben wissenschaftlich und technisch steuern, wie eine Maschine.

Folgen der technischen Beherrschung
Eine der Folgen ist der Positivismus als Erklärungsmodell der Beherrschung gesellschaftlicher Verhältnisse. Es entstehen Sozialreformen im Rahmen einer Sozialphysik.

Es entstehen innerhalb unserer zweiten Natur Kausalgesetze. Wir brauchen also keinen Sinn, keine moralische Vernunft mehr. Nicht mehr die Frage „Wie es sein soll?“ sondern die Frage „Wie es ist?“ gilt es zu beantworten. Sinn wird durch diesen Verlust der Vernunft beliebig. An die Stelle der Vernunft tritt nun die Irrationalität.

Durch technisch-strategische Mittel versucht der Einzelne, seinen Sinn (in Form von Machtausübung) durchzusetzen. Menschenrechte gehören so auch heute eher zur Rhetorik, um bestimmte Bedingungen durchzusetzen. Sie sind bloße Worthülsen geworden. Historisch ist dieser Imperialismus eine logische Folge des Liberalismus. Die Idee des an sich freien und vernünftigen Menschen im Rahmen der Aufklärung beinhaltet eine Verdrängung. Durch die Freiheit des Menschen wurde alle bisherige Geschichte als Gewaltgeschichte begriffen. Gott ist tot und an seine Stelle tritt der Mensch. Alles Vorherige braucht man nicht mehr, muss man auch nicht mehr berücksichtigen.

Die Konsequenz dieser Verdrängung war aber nicht die Befreiung, sondern der Krieg.

Übergang von Imperialismus zu Staatsinterventionismus

Aus der Krise der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts (Great Depression) erwuchsen dem Kapitalismus neue Probleme. Um diese zu lösen gab der damalige US amerikanische Präsident Hoover eine Studie in Auftrag (Neue soziale Trends in den USA). Es kam dabei zur Theorie des „culture lag“, der ungleichen Entwicklung gesellschaftlicher Prozesse, hin zur Unterkonsumtion. Waren werden produziert, für die es keine Bedürfnisse gibt. Unter dem Präsidenten Roosevelt kam es dann zum so genannten „New Deal“. Das Defizit im Konsum wurde durch den Sozialstaat und durch Lohnerhöhung kompensiert. Die Regulierungen (Bretton woods) die dort beschlossen wurden, hielten bis ca. 1971. In den letzten dreißig Jahren hatten wir eine Epoche der Deregulierung und daraus entstand die aktuelle Wirtschaftskrise.

Die außenwirtschaftlichen Maßnahmen von Roosevelt waren allerdings nicht immer im Sinne von John Maynard Kaynes.

Der „New Deal“ führte zur Abwertung des Dollars (Goldpreisbindung, von Nixon 1971 aufgehoben), US Waren konnten am Weltmarkt billiger verkauft werden. Entwicklungshilfe, US Auslandshilfe, vergab Kredite gegen die Auflage US Waren zu kaufen (was z. B. den Vietnamkrieg finanzierte). Im Rahmen von Bretton Woods kam es 1944 zur Bildung der Weltbank.

Das US amerikanische System steht daher für eine Form des Neoimperialismus durch Handelsprinzipien der Macht.

Abschließender spekulativer Kommentar

Der Merkantilismus im Zeitalter des Liberalismus wurde vom Industriekapitalismus abgehängt und in unserer Epoche wurde der Industriekapitalismus vom Finanzkapitalismus abgehängt. Der aktuelle Imperialismus ist daher von einer anderen empirischen Grundlage getragen.

Die Produktivkräfte des 21. Jahrhunderts dienen nicht einmal mehr der Produktion von konstantem Kapital, sondern der Schaffung von weiteren Finanzmärkten.

Ursprünglich baute man ein Haus, um darin zu wohnen, dann baute man ein Haus um die Miete zu kassieren, und inzwischen baut man Häuser, die leer stehen, um durch ihre Abschreibung noch mehr Finanzkapital zu schaffen.

Unter diesem Gesichtspunkt sind die Bestrebungen der Regierungen, den Markt wieder regulieren zu wollen lächerlich und obsolet.

Die Verdinglichung des Geldes hat ihren Kreislauf geschlossen.

Akkumulation um der Akkumulation willen verwirklicht sich im modernen Finanzkapitalismus.

Dadurch wird auch die Ideologie vom Nationalstaat obsolet. Die Welt ist noch mehr zusammengerückt, und die Apologie des Krieges hat sich erweitert im Sinne des asymmetrischen Krieges, der Terrors. Terror ist damit ein Resultat des Finanzkapitalismus. Denn die Apologie des Krieges als Herrschaftsinstrument und als creative destruction (Schumpeter) funktioniert bis heute. Der aktuelle Konflikt zwischen dem Putin-Russland und der Ukraine ist daher als finanzimperialistischer Sonderkrieg zu sehen. Während die ukrainische Bevölkerung nach einer Identität sucht, sich am Mythos Galizien abarbeitend eine multiethnische und multikonfessionelle Nation errichten will, ist Putin lediglich ein Spieler auf dem Finanzweltmarkt. Die westliche Unterstützung der Ukraine entspricht eher dem Kalkül Putins, als der Idee einer humanistischen Weltordnung. Daher tut sich Europa auch so schwer mit diesem Konflikt.

Die ungeheure Dynamik moderner Informationstechnologien führen daher logisch nicht zu einer höheren und wissenschaftstauglichen Bildung, sondern zu noch mehr Irrationalität. Daher kann man mit Rosa Luxemburg sagen: wenn es keine Wirtschaft mehr gibt außer der kapitalistischen, geht er zugrunde. Nun erleben wir den Übergang zu einer Überlebensökonomie mit hochgradiger Rationalisierung unserer existenziellen Bedürfnisse. Eine folgenreiche Wende, die jetzt, jetzt genau unser Handeln fordert.

Bernhard Horwatitsch https://www.literaturprojekt.com/




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