Raus aus der Angst, rein ins Selbstvertrauen

Von Jens Faber-Neuling – Kultur – Gesellschaft – Bewusstsein

Raus aus der Angst, rein ins Selbstvertrauen!

„Eine selbstbewusste Gesellschaft, voller Selbstvertrauen, lässt sich nicht durch Angst in eine totalitäre Gesellschaftform drängen“

Es ist wie im Kleinen so im Großen. Ein starkes Individuem, welches sich seiner SELBST bewusst ist, selbst denkt und seine Entscheidungen selbst trifft, sieht klarer und der Anteil der Angst in seinem Leben ist gering.

„Raus aus der Angstkultur“

Angst ist natürlich ein wichtiges Überlebensprinzip. Dennoch wahrscheinlich zu 95% überflüssig. Der Säbelzahntieger kommt nicht mehr, um uns zu holen. Angst als Instink ist dienlich, Angriff- und Fluchtverhalten.

Angst ist nie ein guter Berater, denn mit Angst können wir nicht klar denken.

Wir wissen das.

Aber auch diejenige, die Angst als Werkzeug nutzen, wissen das auch. So wird die sogenannte Sicherheit verkauft, durch Angstpropaganda.

„Immer wenn mir jemand Angst machen möchte, frage ich mich, ob die oder derjenige mich kontrollieren und lenken will“

Propaganda, ein nicht wirklich positiv belegtes Wort. Es sagt aber genau das aus, was passiert. Ständige Wiederholung mit Bild und Ton mit emotionalem Trigger in unser Unterbewusstsein rein. Propaganda, so alt wie die Menschheitsgesellschaft.

„Der stetige Tropfen höhlt den Stein“

Im Zeichentrickfilm „Croods“, auch schön erzählt inklusive Höhlenmalerei, wenn Vater in der Höhle grausige Geschichten erzählt, damit die Kinder die Höhle nicht verlassen und sich generell nicht zu weit entfernen, von der kontrollierten Sicherheit.

Wie im Kleinen, so im Großen. Das Gesetz der Entsprechnung

Wir leben in einer Angskultur. Obwohl wir doch über uns selbst soviel Wissen haben.

Wissen, wie wir ticken, wie wir funktionieren, von der Biologie her, der Psychologie und scheinbar, oder ich sage vielleicht auch spirituell. Dennoch klappt es mit der Angst als Leitfunktion immer(noch).

Die Angst vor ETWAS zeigt immer auf, dass wir nicht wirklich im „Hier und Jetzt“ leben. Unsere Gedanken und unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf etwas in der Zukunft, was zum Größten Teil überhaupt nicht eintritt, aber uns ängstigt.

Immer ein „Wenn, dann“ im Hinterkopf. Und wenn es noch mit einer moralischen Keule geschwungen wird, mit Nägeln der Schuldgefühlen und wir von unserem Wesen her nicht unsolidarisch werden möchten, sitz der Triggerstachel tief in uns drinnen.

Ja, die ungewisse Zukunft und die Angst vor dem Tod, die Angst vor der Endlichkeit und das unüberschaubare der Unendlichkeit, spielen dann auch noch mit.

Oder der Trigger holt Erinnerungen hervor, die Angst gemacht haben. Das Erlebte muss aber nicht für das Jetzt gelten, dennoch haben wir Angst.

Häufig ist auch die Vergangenheit anders als in unserer Gedankenrückschau gewesen, denn wir verändern diese aus heutiger Sicht und haben uns seit dem verändert.

Um nochmal auf die Höhle zurückzukommen; hätten nicht einige doch immer mal wieder die Höhle (Angst – Sicherheit – Komfortzone) verlassen, wären wir wohl heute nicht da wo wir gerade sind. Geschweige denn, hätten uns als Mensch weiterentwickelt.

Mit der Angst vor ETWAS, ist das so eine Sache. So ähnlich wie die Frage nach der Wahrheit, Realität und Wirklichkeit.

Die Wahrheit hat immer einen Standpunkt.

In diesem Falle eine Überzeugung, ob für mich realistisch, passend zu meinen Werten, Prägungen und Muster…, oder nicht.

Und, der Beobachter beeinflusst immer das Beobachtete, so auch, wie oben schonl erwähnt, verändern wir damit auch die Vergangeheit. Wir zerdenken sie sozusagen, die Vergangenheit, oder sie wird historisch nur einseitig schriftlich festgehalten von den Geschichte-Schreibern. Früher war die Erde ja auch eine Scheibe. Viele haben das geglaubt.

Betrachte ich eine Zitrone, ist sie gelb. Setze ich eine Brille mit blauen Gläsern auf, ist die Zitrone scheinbar grün, obwol sie gelb ist.

Eine „falsche“ Realität, die ich mir nur einbilde und daraus ableite und Situationen und Gegebenheiten bewerte.

Also, setzen wir doch einfach die Brille mit den Gläsern der Angst ab, oder verfärben wir sie einfach etwas mehr ins: „Es ist wie es ist, wir selbst geben den Dingen einen Wert“.

Runter mit den eingefärbten Gläser, raus aus der Angst, rein ins Selbstbewusstsein.

Wesen, Menschen mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein und starkem Selbstvertrauen haben eher weniger bis selten Angst und ich spreche nicht von Instinkten.

Die Angst des Einen ist die Macht des Anderen.

Wie im Kleinen so im Großen. Eine Gesellschaft mit selbstbewussten Individuen, mit starken Selbstvertrauen, ist weniger anfällig in diktatorische, totalitäre Gesellschaftsformen „zu rutschen“

Und Menschen mit einer großen Neugierde überwinden auch leichter ihre Ängste.

Und diese Arten der Einstellung lässt uns auch einfacher für weitere Lösungen offen sein.

Hier ist auch eine Lösung für das Individium als kleine Einheit, bis hin zur größeren Einheit, der Gesellschaft verborgen:

Weniger Kampf gegen etwas, gegen Angst, gegen Krankheit, lieber für etwas, für das Selbstbewusstsein.

Sowie weniger gegen den Krieg und mehr für den Frieden.

„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“

Der Mentalcoach würde sagen: „Erinnere Dich, was Du schon alles geschaft hast.

Und:

Wenn es ein Mensch schafft, dann auch Du. Schritt für Schritt, scheibchenweise und nimm Deinen Erfolg wahr“.

Im Prinzip genauso durch Motivation und aufzeigen der gewünschten Version, die es zu erreichen gilt.

Doch diesmal in die Richtig Selbstvertrauen mit der Motivation des Reizes FREUDE und nicht, wie anders herum, der Angst den Reiz des Schmerzes!

In diesem Sinne

Erinnern wir uns an unser Vertrauen in uns selbst und zu was wir alles im Stande sind!!

„Das Leben findet immer einen Weg“!


Jens Faber-Neuling, 1968 in Koblenz am Rhein geboren, lebt mit seiner Familie in Bad Vilbel.

Autor, Redakteur, Bewusstseinstrainer und Mentcoach, Berater, Gründer des GIE-Institut für Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung.

Schreibt Lyrik, Aphorismen, Texte, Essays, Artikel und Sach- u. Fachbücher für Themen wie Potentialentschaltung und Bewusstseinserweiterung. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Einzeltitel – Bücher.

Bücher: „Mittendrin ist nicht genug“, „Glück ist eine Entscheidung“, „Nutze Deine Kraftquellen“ „In Liebe zur Liebe“ erschienen im Wiesenburg Verlag

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