Wahrnehmungsglück und Wahrnehmungskrise

Von Jens Faber-Neuling – Bewusstsein

Wahrnehmungsglück und Wahnehmungskrise

Eines, an dem ich mit unser GIE-Institut für Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung geforscht habe und immer forsche, und was auch in meinem Buch – Glück ist eine Entscheidung – einen großen Raum einnimmt ist? Ich möchte es in eine Frage formulieren:

Was ist der Unterschied zwischen Menschen die grundsätzlich glücklich sind und die, die es nicht sind?

Und hier sprechen wir von glücklich sein, dem Zustand, der Empfindung und nicht dem „Glück haben.“

Was hat der Eine, der sein Sein glücklich empfindet, was der Andere nicht hat und oder, was unterlässt der Eine, was der Andere nicht unterlässt?

Es ist eine Frage der Wahrnehmung. Für-wahr-nehmen. Also, die eigene Wirklichkeit ist das, was wirkt. Nehme ich das Glück eher, oder das was nicht so toll ist, für wahr? Welche Geisteshaltung diesbezüglich habe ich?

Alle Krisen in der wir uns befinden, sind Wahrnehmungskrisen. Ob es sich um unseren Beruf, unser Unternehmen, unsere Beziehungen, Partnerschaften und Gesellschaftskrisen, regional bis global, handelt. Es ist zu allererst einmal eine Frage der eigenen Wahrnehmung.

Eine Krise generell betrachtet im psychosozialen Sinn, besteht im Verlust des seelischen Gleichgewichts, wenn ein Mensch mit Ereignissen oder Lebensumständen konfrontiert wird, die er im Augenblick nicht bewältigen kann.

Das ist Abhängig von unserer individuelle Wahrnehmung, die wir gerade auf die Situation haben und empfinden.

Mit was für Werte bin ich ausgestattet, welche Muster, Prägungen und Gewohnheiten habe ich, sowie, was triggert mich, und wie?

Interessant zu beobachten ist es, dass scheinbar viele Menschen derzeit in Krisensituationen Ihre eigene Verantwortung über ihr individuelles Leben, z.B. im Lebensbereich der Gesundheit, Moralfragen, … dem Staat, der Obrichkeit und der sogenannten Wissenschaft überlassen.

Das zeugt bei einer pschologischen Betrachtung von mangelnder Eigenverantwortung.

Das Selbstvertrauen, die Selbstverantwortung über das eigene Befinden scheint unklar, betrübt und in Zweifel gezogen.

Jemand anders gibt mir sozusagen meine Wirklichkeit, Realität und Wahrheit vor und ich passe meine Werte, mein Wertesystem, meine Meinung und Entscheidungen an.

Damit Leben wir an uns selbst vorbei.

„Glück ist eine Entscheidung“

Auch wenn ich „scheinbar“ auf eine Situation keinen Einluss habe, dann habe ich doch immer die Wahl der Reaktion darauf, der Herangehensweise an die Situation.

Denn, jeder Mensch hat immer eine Wahl, was er denkt, fühlt und wie er handelt.



Die Wahl, wie ich etwas sehe, aus welcher Perspektive ich meinen Blick auf die sogenannte Gegebenheit richte, liegt immer bei mir, bei jedem Menschen, unabängig in welcher Lage er gerade ist, selbst.

Selbstverantwortung bedeuted, Verantwortung für das eigene Handeln zu haben. Sich selber die Antworten zu geben, sich diese zu besorgen, zu hinterfragen und vorhandene Gewohnheiten, „Normalitäten“, Muster, Programmen, Prägungen von einem selbst und seinem Umfelt zu hinterfragen und gewünschte Veränderungen der Blickwinkel und beim Handeln vorzunehmen.

Bedienen wir uns dieser Herangehensweise und Geisteshaltung, gewinnen wir Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

„Eine Gesellschaft mit selbstbewussten Individuen, lässt sich von Krisen wenig beeindrucken.“

In diesem Sinne!

Eine wunderbare Zeit!

Jens Faber-Neuling, 1968 in Koblenz am Rhein geboren, lebt mit seiner Familie in Bad Vilbel.

Autor, Redakteur, Coach und Trainer, Gründer des GIE-Institut für Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung. Schreibt Lyrik, Aphorismen, Texte, Essays, Artikel und Sach- u. Fachbücher für Themen wie Potentialentschaltung und Bewusstseinserweiterung. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Einzeltitel – Bücher.

Bücher: „Mittendrin ist nicht genug“, „Glück ist eine Entscheidung“, „Nutze Deine Kraftquellen“ „In Liebe zur Liebe“ erschienen im Wiesenburg Verlag




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Eine Antwort zu „Wahrnehmungsglück und Wahrnehmungskrise”.

  1. Man muss allerdings noch zwischen einem aktuellem und habituellem Wohlbefinden unterscheiden und da steckt dann schon auch etwas persönliche ARbeit mit drin. denn ein habituelles Wohlbefinden ist ein breiter Erfahrungswert der nicht immer selbstbestimmt entsteht. Hier bedarf es einer aktiven Bewertung, die vom rein passiven Glücksgefühl zu unterscheiden ist.

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